|
LOROFF & EVANGELISTA Kosmetikstudio Ottostraße 22 D-85521 Ottobrunn bei München (nahe S-Bahnhof Ottobrunn) Tel.: +49 89 6096613 Fax: +49 89 37913838 E-Mail: info [at] loroff-evangelista.de Internet: www.loroff-evangelista.de
|
ZahnarztDer Zahnarzt
Als Zahnarzt oder Zahnärztin bezeichnet man einen Mediziner, der sich
auf die Behandlung der Zähne und des Mundes von Menschen spezialisiert
hat. Wie jeder andere Arzt auch stellen Zahnärzte Diagnosen und
behandeln Zahnerkrankungen oder teilweise auch Erkrankungen des
Mundraumes. Kiefererkrankungen behandeln Zahnärzte nur zum Teil, sie
gehören zum Tätigkeitsfeld des Kieferorthopäden. Der Beruf des
Zahnarztes stellt vor allem hohe Anforderungen an das Geschick und die
handwerklichen Fähigkeiten des Arztes. Zahnärzte arbeiten jeweils mit
einem zahnmedizinischen Labor zusammen, dass die Hilfsmittel wie
künstliche Gebisse, künstliche Zahnreihen (so genannte "Brücken") oder
Gipsabdrücke des Gebisses von Patienten für sie herstellt. Beim
Zahnarzt spielt auch die Prävention von Erkrankungen eine große Rolle,
da sich viele Zahnprobleme früh erkennen oder durch eine gute Vorsorge
verhindern lassen. Der Beruf des Zahnarztes hat historisch gesehen eine
lange Tradition, so gab es schon im fünften Jahrhundert vor Christus
Zahnärzte. Lange Zeit bedeutete der Gang zum Zahnarzt fast immer das
Ziehen eines schmerzenden Zahns. Im Mittelalter fungierte meist der
Barbier gleichzeitig als Zahnarzt. Er arbeitet mit viel warmem Wasser
und konnte so dafür sorgen dass die Behandlung hygienisch einwandfrei
ablief. Heute sind die Behandlungsmethoden wesentlich ausgefeilter und
effektiver geworden. Ein Zahn muss nicht mehr direkt gezogen werden
wenn Karies oder eine andere Erkrankung entstanden ist. Und wenn doch
ein Zahn gezogen werden muss, kann der Zahnarzt ihn durch einen
künstlichen Zahn ersetzen. Dieser so genannte Zahnersatz wird jedoch
nicht mehr komplett von den Krankenkassen bezahlt, so dass beim
Zahnarzt immense Kosten auf den Patienten zukommen können. Viele
Patienten haben große Angst vor dem Besuch bei einem Zahnarzt. Dies hat
unter anderem damit zu tun, dass die Behandlungsmethoden teilweise sehr
schmerzhaft oder zumindest unangenehm sein können. Dennoch wird
empfohlen ein- oder zweimal im Jahr zur Vorsorge zum Zahnarzt zu gehen,
um so Erkrankungen oder Fehlentwicklungen früh erkennen und verhindern
zu können. So kann man schmerzhafte Behandlungen teilweise vermeiden.
Die Ausbildung zum Zahnarzt erfolgt an der Universität, es handelt sich
um ein fünfjähriges Hochschulstudium mit mehreren staatlichen Prüfungen
und Praxissemestern im Krankenhaus. Nur wer dieses Studium der
Zahnmedizin erfolgreich abgeschlossen hat kann danach als Zahnarzt
zugelassen werden. Nach der Zulassung als staatlich geprüfter Zahnarzt
kann die betreffende Person entweder eine eigene Praxis eröffnen oder
in einer Klinik oder in der Forschung arbeiten. Um auch bei den
gesetzlichen Krankenkassen als Vertragszahnarzt angenommen zu werden
muss ein Zahnarzt nach Abschluss des Studiums vier Jahre lang als
Assistent in einer Klinik oder in einer anderen Praxis arbeiten. Die
meisten Zahnärzte durchlaufen diese Assistenzzeit, da in Deutschland
80% der Menschen in einer gesetzlichen Krankenkasse sind, und sie diese
nur als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen behandeln dürfen.
Nach einem Zahnmedizinstudium kann man sich zum Kieferorthopäde oder
zum Oralchirurg weiterbilden. Die Aprobationsordnung, also die
Zulassungsordnung, für Zahnärzte ist mittlerweile europaweit
einheitlich geregelt.
|
||||||||||||||||