Kosmetikstudio Loroff-Evangelista in München: Kosmetik, Mikrodermabrasion, Medizinische Fußpflege und Haarentfernung
 




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Zahnarzt

Der Zahnarzt

Als Zahnarzt oder Zahnärztin bezeichnet man einen Mediziner, der sich auf die Behandlung der Zähne und des Mundes von Menschen spezialisiert hat. Wie jeder andere Arzt auch stellen Zahnärzte Diagnosen und behandeln Zahnerkrankungen oder teilweise auch Erkrankungen des Mundraumes. Kiefererkrankungen behandeln Zahnärzte nur zum Teil, sie gehören zum Tätigkeitsfeld des Kieferorthopäden. Der Beruf des Zahnarztes stellt vor allem hohe Anforderungen an das Geschick und die handwerklichen Fähigkeiten des Arztes. Zahnärzte arbeiten jeweils mit einem zahnmedizinischen Labor zusammen, dass die Hilfsmittel wie künstliche Gebisse, künstliche Zahnreihen (so genannte "Brücken") oder Gipsabdrücke des Gebisses von Patienten für sie herstellt. Beim Zahnarzt spielt auch die Prävention von Erkrankungen eine große Rolle, da sich viele Zahnprobleme früh erkennen oder durch eine gute Vorsorge verhindern lassen. Der Beruf des Zahnarztes hat historisch gesehen eine lange Tradition, so gab es schon im fünften Jahrhundert vor Christus Zahnärzte. Lange Zeit bedeutete der Gang zum Zahnarzt fast immer das Ziehen eines schmerzenden Zahns. Im Mittelalter fungierte meist der Barbier gleichzeitig als Zahnarzt. Er arbeitet mit viel warmem Wasser und konnte so dafür sorgen dass die Behandlung hygienisch einwandfrei ablief. Heute sind die Behandlungsmethoden wesentlich ausgefeilter und effektiver geworden. Ein Zahn muss nicht mehr direkt gezogen werden wenn Karies oder eine andere Erkrankung entstanden ist. Und wenn doch ein Zahn gezogen werden muss, kann der Zahnarzt ihn durch einen künstlichen Zahn ersetzen. Dieser so genannte Zahnersatz wird jedoch nicht mehr komplett von den Krankenkassen bezahlt, so dass beim Zahnarzt immense Kosten auf den Patienten zukommen können. Viele Patienten haben große Angst vor dem Besuch bei einem Zahnarzt. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass die Behandlungsmethoden teilweise sehr schmerzhaft oder zumindest unangenehm sein können. Dennoch wird empfohlen ein- oder zweimal im Jahr zur Vorsorge zum Zahnarzt zu gehen, um so Erkrankungen oder Fehlentwicklungen früh erkennen und verhindern zu können. So kann man schmerzhafte Behandlungen teilweise vermeiden. Die Ausbildung zum Zahnarzt erfolgt an der Universität, es handelt sich um ein fünfjähriges Hochschulstudium mit mehreren staatlichen Prüfungen und Praxissemestern im Krankenhaus. Nur wer dieses Studium der Zahnmedizin erfolgreich abgeschlossen hat kann danach als Zahnarzt zugelassen werden. Nach der Zulassung als staatlich geprüfter Zahnarzt kann die betreffende Person entweder eine eigene Praxis eröffnen oder in einer Klinik oder in der Forschung arbeiten. Um auch bei den gesetzlichen Krankenkassen als Vertragszahnarzt angenommen zu werden muss ein Zahnarzt nach Abschluss des Studiums vier Jahre lang als Assistent in einer Klinik oder in einer anderen Praxis arbeiten. Die meisten Zahnärzte durchlaufen diese Assistenzzeit, da in Deutschland 80% der Menschen in einer gesetzlichen Krankenkasse sind, und sie diese nur als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen behandeln dürfen. Nach einem Zahnmedizinstudium kann man sich zum Kieferorthopäde oder zum Oralchirurg weiterbilden. Die Aprobationsordnung, also die Zulassungsordnung, für Zahnärzte ist mittlerweile europaweit einheitlich geregelt.