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Achselhaare sind häufig ein leidiges Thema, weswegen die Achselenthaarung für viele Menschen unumgänglich ist. Zur Haarentfernung gibt es vielerlei Möglichkeiten, dessen Vor- und Nachteile auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden müssen.
Oft ist die konventionelle Rasur eine der häufigen Methoden zur Achselenthaarung. In der Achsel ist die Haut besonders empfindlich, daher empfiehlt es sich, vor Beginn möglichst Rasierschaum oder eine hautverträgliche Rasiercreme aufzutragen, um die Achselhaare einzuweichen und aufzurichten. Dies schont auch die Klingen und ebenso vermeidet man damit das häufige Beanspruchen der sensiblen Haut mit dem Rasierer, da die Haare wesentlich besser an der Hautoberfläche gekappt werden können. Auch wachsen Achselhaare von Person zu Person unterschiedlich stark nach, sodass die Achselenthaarung mehrmals wöchentlich oder gar täglich wiederholt werden muss, um unästhetische Stoppeln zu vermeiden. Auch sollte man möglichst nur in Wuchsrichtung rasieren um Hautirritationen zu vermeiden.
Eine weitere Möglichkeit, die sich zur Entledigung der Achselbehaarung bietet, ist die Anwendung von Enthaarungscremes. Auch hierbei sind die unterschiedlichen Haardicken zu beachten, sodass die empfohlene Einwirkzeit der Cremes häufig überschritten werden muss, um brauchbare Resultate zu erzielen. Die Enthaarungscreme wird dabei relativ dick aufgetragen. Die Cremes benötigen eine Einwirkzeit von etwa drei bis zehn Minuten, was von Hersteller zu Hersteller variieren kann. Anschließend können die Achselhaare mit einem meist beigelegten Schaber entfernt werden. Bei der Achselenthaarung mit Enthaarungscreme wirkt die darin enthaltene Thioglykolsäure, welche die Haare chemisch abtrennt. Bei Hautunverträglichkeit sollte daher auf möglichst schonendere Verfahren zurückgegriffen werden.
Nicht allzu häufig aber dennoch nicht unbekannt ist die Achselenthaarung mit Kaltwachs. Dieses ist meist auf präparierten Streifen im Handel erhältlich. Die Streifen werden auf die Achselhöhle aufgelegt und fest angedrückt. Dann wird der Kaltwachsstreifen mit einem kräftigen Ruck entgegen der Wuchsrichtung, und möglichst nah an der Haut abgezogen. Zur Beruhigung der Haut ist die anschließende Verwendung eines Öls von großer Hilfe. Hierbei ist z. B. verdünntes Teebaumöl mit den darin enthaltenen ätherischen Wirkstoffen äußerst wirkungsvoll. Die Anwendung von Kaltwachs geht häufig mit einigen schmerzverzerrten Gesichtern einher, dennoch hält die Wirkung der Behandlung abhängig vom Haarwuchs etwa drei bis acht Wochen an. Auch ist die einfache und schnelle Anwendung der Kaltwachsstreifen ein klarer Vorteil.
Ebenso lassen sich die unerwünschten Achselhaare mit einem Epiliergerät entfernen. Bei einer stärkeren Achselbehaarung sollte man die Haare mit einer Schere etwas stutzen, da die Prozedur schmerzhafter ausfallen kann, als sie ohnehin schon ist. Kühlt man die Achselgegend mit den meist mitgelieferten Kühlpads ist das Schmerzempfinden geringfügig herabgesetzt. Bei häufigerer Anwendung gewöhnt man sich allerdings schnell an das Ziepen des Geräts. Das Resultat hält etwa eine Woche und ist durchaus eine Alternative, wenn man bereits im Besitz eines Epilierers ist. Die beanspruchte Haut lässt sich auch hierbei wieder mit einem Öl beruhigen.
Mit Lasergeräten kann man sich der unerwünschten Achselbehaarung dauerhaft entledigen. Der Laser wirkt durch starke Lichtwellen, die in die Haut eindringen und an der Haarwurzel die Wachstumszone des Achselhaars zerstören. Die Behandlung benötigt relativ wenig Zeit, aber auch hier ist mit Schmerzen zu rechnen. Neben den immensen Behandlungskosten sind, je nach Effektivität des Laserns, mehrere Nachbehandlungen nötig. Blonde oder weiße Achselhaare lassen sich mit dieser Methode überhaupt nicht entfernen.