Kosmetikstudio Loroff-Evangelista in München: Kosmetik, Mikrodermabrasion, Medizinische Fußpflege und Haarentfernung
 




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Glossar

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Mascara

Das Wort Mascara kommt aus dem Italienischen und wurde von dem Wort Maschera, welches deutsch Maske heißt, abgeleitet. Umgangssprachlich ist das Kosmetikprodukt auch als Wimperntusche, Wimpernspirale oder ähnliches bekannt.

Hauptsächlich wird er von Frauen genutzt. Sinn und Zweck ist, dass man seine Wimpern damit verlängert und seine Wimpernfarbe ändert. Dadurch wirkt das Auge optisch größer und strahlender, den Wimpern wird mehr Ausdruck und Volumen verliehen. Dazu trägt man die Farbe, welche sich auf den Bürsten befindet, auf die Wimpern auf. Das funktioniert, indem man die Bürste des Mascaras vom Wimpernansatz am Auge zum Wimpernende führt. Viele Frauen machen den Fehler und tunken die Bürste mehrmals in das kleine Fläschchen mit Farbe, um mehr Farbe an die Bürste zu bekommen, was allerdings nicht richtig ist. Dadurch entstehen Luftbläschen in der Tusche und die Farbe trocknet aus und verklumpt. Man sollte die Bürste nur leicht in der Flasche drehen, das ist effektiver. Beim Kauf sollte man auch darauf achten, dass die Farbe nicht zu dünn ist, denn dann werden die Wimpern nicht ausreichend gefärbt. Wenn die Farbe allerdings zu dick ist, dann fängt sie an zu klumpen und man hat die entstandenen Klümpchen an den Wimpern. Man sollte die Bürste beim Kauf herausziehen und schauen, ob sich auf dieser schon Farbklumpen befinden, eventuell lässt sich dann ein Fehlkauf vermeiden.

Erstmals gab es Mascara im Jahre 1913, ein Chemiker erfand die Wimperntusche für seine Schwester. Die Zusammensetzung bestand lediglich aus Kohlenstaub und einer sehr fettigen Creme. Da durch Scheinwerferlicht auf der Bühne die Farbe immer von den Wimpern gelaufen ist, wollte man eine wasserfeste Mascara entwickeln. Was auch nach etlichen Versuchen im Jahre 1935 endlich gelang. Von 1935 bis 1957 gab es Mascara nur in Blockform mit Carnaubawachs. Das bedeutet, dass man die Bürste erst anfeuchten musste, sie danach über den Block streichen und dann erst auf die Wimpern auftragen konnte. Erst im Jahr 1957 brachte man Mascara heraus, die sich ohne Vorbereitung auftragen ließ. Die Blockvariante gibt es heutzutage kaum noch.

Es gibt unzählige Firmen, die täglich tausende von Mascara entwickeln. Es gibt die Wimpertusche in allen Farben, Formen und Größen. Man kann seine Wimpern um ein Vielfaches verlängern und vergrößern, man kann sich mehr Volumen in die Wimpern tuschen oder verschiedene Farben auftragen.  Eigentlich haben die Wimpern die Aufgabe, Fremdkörper vom Auge fernzuhalten, aber durch das Auftragen können kleine Teile der Wimperntusche ins Auge gelangen und sich zum Beispiel auf Kontaktlinsen festsetzen. Wenn sich die kleinen Partikel im inneren Lidwinkel sammeln, kann man sie problemlos entfernen. Allerdings können sich die Teilchen auch in der unteren Lidfalte sammeln, wo das Auge die Fremdkörper nicht so leicht wieder abstoßen kann und sie kapseln sich in den Körper ein. Dieses drückende Knötchen im Unterlid nennt man dann ein "Granulom". Vom Auge aus können die Teilchen auch leicht noch weiter in den Körper eindringen, zum Beispiel in die Tränenkanäle oder in die Binde- oder Hornhaut. Schadstoffe gelangen so also viel leichter in den Körper als über die Haut.


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