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Welche Frau wünscht sich nicht lang anhaltend glatte Beine? Vor allem im Sommer, wenn kurze Hosen und Röcke angesagt sind, bereitet die Beinenthaarung vielen Frauen Kopfschmerzen. Es gibt viele Möglichkeiten die lästigen Haare zu entfernen, doch welche ist die richtige Methode für jeden persönlich?
Die Trockenrasur ist die einfachste, schnellste und preiswerteste Methode der Beinenthaarung. Sie ist unkompliziert, aber nicht ganz gründlich. Vor allem für Anfänger, die zum ersten Mal ihre Beinhaare entfernen möchten, eignet sich diese Variante am besten. Da die Haut dabei relativ stark gereizt wird, sollte man anschließend eine beruhigende Lotion auftragen.
Eine weitaus bessere Variante ist die Nassrasur. Sie verfügt über eine oder mehrere Rasierklingen. Diese Methode ist sehr sanft, gelingt aber nur in Kombination mit Rasierschaum oder –creme. Hierbei ist Rasiercreme mehr zu empfehlen als Rasierschaum, weil dieser nicht all zu gute Gleiteigenschaften besitzt. Man kann die Rasur vor oder während dem Duschen durchführen. Hinterher sollte die Haut gut eingecremt werden. Die Nachteile bei der Trocken- und Nassrasur sind, dass nach etwa zwei Tagen erste Haarstoppeln sichtbar werden und vor allem besteht die Gefahr sich zu schneiden.
Bei der chemischen Beinenthaarung wird ein Gel, Mousse oder Creme auf die Beine aufgetragen. Dabei werden die Haare knapp unter der Hautoberfläche aufgelöst. Je nach Produkt wird das ganze nach einer gewissen Einwirkzeit mit einem Spachtel abgeschabt oder einfach nur abgeduscht. Der Zeitaufwand ist zwar sehr hoch, aber man erzielt ein gutes Ergebnis und die Anwendung ist relativ leicht. Man hat dann für acht bis zehn Tage glatte Beine. Vor Beginn sollte unbedingt die Hautverträglichkeit an einer kleinen Körperpartie getestet werden, da diese Variante Hautreizungen durch die enthaltenen chemischen Bestandteile hervorrufen kann. Deshalb sollte man auf keinen Fall nach der Behandlung Deo oder parfümierte Hautcreme benutzen.
Das Epilieren ist eine der unangenehmeren Varianten der Beinenthaarung. Sie hält aber dafür drei bis vier Wochen an. Die Haare werden durch rotierende Scheiben mit der Wurzel herausgerupft. Die Haut sollte allerdings sauber und trocken sein. Außerdem muss eine Hautpartie mehrmals bearbeitet werden. Nach dem Anfangsschmerz ist dieser nach einiger Zeit akzeptabel. Der Nachteil ist, dass die Geräte relativ teuer in der Anschaffung sind. Für empfindliche Haut ist diese Methode nicht zu empfehlen. Nach der Anwendung sollte man die Haut unbedingt kühlen.
Das Wachsen ist eine weitere Methode. Hierbei werden die Haare mitsamt der Wurzel rausgerissen. Somit hat man gleich für mehrere Wochen glatte Beine. Die Haut muss vorher gereinigt werden und die Haare müssen mindestens einen halben Zentimeter lang sein. Der Zeitaufwand mit Kaltwachsstreifen ist hierbei geringer als mit der Warmwachs-Methode. Nach der Behandlung muss die Haut mit Pflegemitteln gekühlt werden.
Mit einem Laser werden Haare dauerhaft entfernt. Dies ist aber eine langwierige und kostspielige Prozedur. Da hierbei immer nur die Haare entfernt werden können, die sich in der Wachstumsphase befinden, sind mindestens drei bis vier Behandlungen nötig. Da bei dieser Methode der Beinenthaarung Pigmentstörungen auftreten können, sollte man sich Sonnenbäder am besten verkneifen.