Kosmetikstudio Loroff-Evangelista in München: Kosmetik, Mikrodermabrasion, Medizinische Fußpflege und Haarentfernung
 




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Glossar

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Warmwachs

Allgemein wird Haar als schön empfunden, wenn es dort wächst, wo es wachsen soll. Es wird aber zum Problem, wenn es vermehrt an Beinen, Kinn oder an der Oberlippe auftritt. Viele Frauen, aber auch viele Männer, leiden unter einer übermäßigen Körperbehaarung. Es gibt viele Möglichkeiten Haare zu entfernen, aber bei den meisten Menschen wächst es schon nach kurzer Zeit wieder nach.
Eine effektive und immer beliebtere Methode ist die Haarentfernung mit Warmwachs. Immer mehr Kosmetiksalons bieten Warmwachs an. Aber auch zu Hause ist es leicht zu verwenden.

Warmwachs (auch Halawa genannt) besteht aus karamellisierten Zucker und Zitronensaft. Gelegentlich finden aber auch andere organische Säuren, wie z.B. Slicylasäure, Verwendung.
Die Warmwachsentfernung hat ihren Ursprung im Orient. Dort schreibt der Islam den Gläubigen eine regelmäßige Körperenthaarung, vor allem im Intimbereich, vor. Es konnte sich dort nur diese Methode der Enthaarung durchsetzen, da bei der Bevölkerung des Nahen Ostens und Nordafrikas die Körperbehaarung meist dichter und kräftiger ist als bei der Bevölkerung in den nördlichen und ostasiatischen Ländern. Beispielsweise das Auszupfen der Haare mit einer Pinzette wäre dort auf die Dauer zu mühselig.

In den arabischen Ländern treffen sich oft mehrere befreundete oder verwandte Frauen, um gemeinsam Halawa zu kochen. Diese Herstellung ist jedoch sehr zeitaufwändig. Speziell für ältere Frauen ist die Haarentfernung eine Einkommensquelle. Sie sind meistens auf diese Methode spezialisiert. Die Epilation mit Halawa gehört zur orientalischen Badekultur. Die Haarentfernung mit Warmwachs ist effektiver als beispielsweise die Nassrasur. Dort bilden sich bereits nach wenigen Tagen wieder erste Haarstoppeln und man muss erneut zum Rasierer greifen. Bei der Warmwachsentfernung wachsen die Haare, je nach Körperstelle, erst nach 4-6 Wochen wieder nach.

Diese Methode eignet sich vor allem zur Entfernung im Gesicht, an Beinen und an den Armen. Man kann aber auch in sehr kurzer Zeit größere Flächen auf der Brust und am Rücken enthaaren.
Das Wachs wird vor der Behandlung in der Mikrowelle oder im Wasserbad kurz erwärmt. Die behandelnde Körperregion muss vorher gründlich gereinigt werden. Mit einem Holzspatel wird das Wachs in Haarwuchsrichtung aufgetragen. Dabei werden die Haare von einer Wachsschicht umgeben. Wenn das Wachs hart wird, wird es dann mit einem Vliesstreifen schnell gegen die Haarwuchsrichtung abgezogen. Da die Haare sehr schnell entfernt werden, ist die Methode nicht ganz schmerzfrei, aber auf keinen Fall schmerzhaft.

Nach der Haarentfernung wird zur Beruhigung der Haut eine Creme aufgetragen. Man kann die Haut danach wie sonst auch behandeln, aber man sollte für 24 Stunden auf alkoholhaltige Mittel verzichten.
Nebenwirkungen hat das Warmwachs kaum. Es kommt selten vor, dass nach der Behandlung auf der Haut kleine Entzündungen oder Rötungen auftreten. Diese verschwinden aber innerhalb kurzer Zeit wieder. Bei empfindlicher Haut kann aber vor allem die Behandlung an der Oberlippe etwas schmerzhaft sein.

Wichtig ist, dass vor der nächsten Warmwachsentfernung die Haare mindestens 1 mm im Gesicht und 5-10 mm am Körper lang sein müssen. Warmwachs ist sehr zu empfehlen, vor allem weil es die Haut lange glatt hält und es für jeden Hauttyp geeignet ist.