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Es heißt immer, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Es könnten die Augen sein, die Lippen, vielleicht die Wangenpartie, die einem Gegenüber gefallen. Doch unter all den Dingen, die rein subjektiv von jedem Einzelnen erfasst und bewertet werden, ist es so, dass jedem ein entspanntes und sorgenfreies Gesicht gefällt. Eine wunderbare und angenehme Methode, um dergleichen zu erreichen, stellt eine Gesichtsmassage dar.
Eine gut durchgeführte Gesichtsmassage kann jeglichen Stress abbauen, der durch die heutige Lebensweise auf vielen Menschen lastet. So kann man eine professionelle Gesichtsmassage fast schon als einem Kurzurlaub für den Körper, als auch für die Seele bezeichnen. Durch eine Massage entspannt sich die Gesichtsmuskulatur und die Wirkstoffe aus der Pflegecreme können besser in die Haut eindringen. Weiterhin stimuliert sie die Durchblutung, reinigt sanft von abgestorbenen Hautzellen und lässt die Haut wieder in einem rosigen Ton erstrahlen.
Doch muss es nicht immer eine professionelle Gesichtsmassage sein, um dieses Ergebnis zu erzielen. Wenn man sich etwas Zeit nimmt und mit Fingerspitzengefühl ans Werk geht, kann ebenso eine Selbstmassage zum selben Ergebnis führen. So man sich selbst etwas Gutes tun möchte, sind jedoch einige wichtige Punkte zu beachten. Es ist notwendig, dass die Haut vor der Gesichtsmassage gründlich durch ein sanftes Peeling gereinigt wird, denn nur gereinigte Haut kann hinterher optimal auf die Gesichtsbehandlung ansprechen. Nach der Reinigung wird eine fetthaltige, auf den Hauttyp abgestimmte Pflegecreme auf das Gesicht aufgetragen, um schließlich mit der Gesichtsmassage beginnen zu können.
Ist die Haut so vorbereitet, kann man mit der Gesichtsmassage selbst beginnen. Noch anzumerken sei, dass jeglicher Massagegriff einer einfachen Regel folgen muss. Es wird immer von innen nach außen und von unten nach oben gearbeitet, damit der gewünschte Effekt der Entspannung und der Straffung der Haut auch eintreten kann. Der Bereich um die Augen ist der empfindlichste im Gesicht, so dass man hier mit besonderer Sorgfalt vorgehen sollte. Nur ganz sanft gehen hier die Fingerspitzen kreisförmig um die Augen herum. Um die Haut an dieser Stelle nicht zu strapazieren, sollte man hier niemals fest aufdrücken oder gar reiben. Erst auf der Stirn darf es auch ein wenig mehr Druck sein. Hier beginnt man mit kleinen, kreisenden Bewegungen der Fingerspitzen, die von der Mitte der Stirn hin zu den Schläfen gehen. Erst nach einer Weile geht man dazu über zuerst mit den Fingern der rechten Hand die Stirn V-förmig glatt zu ziehen, während die linke weiterhin Kreise auf der Stirn beschreibt, ehe man die Seiten wechselt und die zuvor beschriebenen Bewegungen nun auf der linken Seite aufnimmt. Bei der Mundpartie schließlich setzt man die Fingerspitzen unten an und zieht unter leichtem Druck kleine Kreise hinauf. Es gibt kein Zeitlimit, in welchem eine Entspannung erreicht werden sollte, man massiert einfach so lange, bis man selbst der Meinung ist, dass man hinreichend entspannt ist. Die restliche Pflegecreme wird danach mit einem Papiertuch abgetupft oder aber, so man im Anschluss noch eine Gesichtsmaske auftragen möchte, mit einem feuchten Handtuch abgenommen.
Wenn man diese einfachen Regeln befolgt, steht auch einer selbst durchgeführten Gesichtsmassage nichts mehr im Wege.