Kosmetikstudio Loroff-Evangelista in München: Kosmetik, Mikrodermabrasion, Medizinische Fußpflege und Haarentfernung
 




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Damenbartentfernung

Frauen, die unter starken Bartwuchs leiden, finden in unserem Kulturkreis nur selten Akzeptanz. Besonders bei sichtbarem Auftreten männlicher Verteilungsmuster der Terminalhaare im Gesicht wird bei den Betroffenen die Angelegenheit oft zur psychischen Belastung. Ein Damenbart ist nur für die wenigsten Frauen ein wirkliches Vergnügen. Zumeist liegt die Ursache in einer übermäßigen Androgenbildung. Androgen ist ein Sexualhormon, welches eine virilisierende Wirkung besitzt. Dennoch muss bei einem Damenbart oder überdurchschnittlicher Behaarung keine Krankheit vorliegen. Frauen aus südlichen Ländern beispielsweise bringen häufig genetische Veranlagungen mit. Doch spielt die Ursachenforschung für die Leidtragenden oft nur eine untergeordnete Rolle. Sie möchten die Haare einfach los werden.

Für eine Damenbartentfernung gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Wie bei der Elimination sonstiger Haarpartien unterscheidet man zwischen dauerhaften und nicht-dauerhaften Verfahren der Damenbartentfernung. Um Haare gänzlich verschwinden zu lassen, bedarf es schon der Zerstörung der Haarwurzel. Man spricht auch von einer dauerhaften Epilation. Laser- und Lichtbehandlungssysteme wie Enthaarungslaser oder IPL-Technik kommen hierfür zum Einsatz. Das in dunklen Haaren enthaltende Melanin absorbiert die Strahlung und wandelt es in Wärme um. Dadurch werden die Haarwurzeln zerstört. Man spricht auch von Verödung. Eine mehrmalige Anwendung ist notwendig, da Haare nur in der Wachstumsphase auf diese Art dauerhaft entfernt werden können. Zudem sollte man sich den strengen Anordnungen des Arztes fügen, wenn man Erfolg haben möchte. Nach 4-6 Sitzungen ist ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erwarten. Helle Haare dagegen eignen sich nicht für solche Behandlungsmethoden. Überhaupt kommen für Bestrahlungsverfahren nur helle Hauttypen in Frage, da ansonsten die Haarwurzeln nicht direkt getroffen werden.

Wer dennoch nicht auf langanhaltende Ergebnisse bei der Damenbartentfernung verzichten möchte, kann auf die bewährte Epilation mit kalten oder heißen Wachsstreifen zurückgreifen. Allerdings müssen hierbei mitunter heftige Schmerzen in Kauf genommen werden, um am Ende ganze 3-5 Wochen haarfrei zu bleiben. Hinsichtlich der Schmerzen gilt das Gleiche für Epiliergeräte. Immerhin darf man sich hier auf drei Wochen anhaltenden Erfolg freuen. Eine kostengünstige Variante bietet sich mit einer Pinzette an, wobei jedes Haar einzeln gezupft wird. Dieses zeitintensive Verfahren ist etwa zwei Wochen beständig.

Neben Epilierungsverfahren gibt es auch die Möglichkeit der Depilation. Hierbei beseitigen die gewählten Mittel lediglich die an der Oberfläche sichtbaren Teile des Haares. Großer Vorteil ist die nahezu schmerzfreie Prozedur. Am Markt werden spezielle Enthaarungsschäume oder Enthaarungscremes angeboten, bei denen sich nicht alle für eine Damenbartentfernung eignen. Entscheidendes Kriterium ist die Verträglichkeit mit der Haut, weshalb besonders auf die Verwendung milder Substanzen zu achten ist. Nach etwa neun Tagen werden bei diesem Verfahren die Haare wieder sichtbar gewachsen sein. Ebenfalls depilierend arbeitet ein Damenrasierer. Nach drei Tagen muss allerdings die Rasur wiederholt werden. Bei leichten Fällen kann auch auf eine Damenbartentfernung verzichtet werden, indem man das Haar nur blondiert.
Egal für welche Methode man sich entscheidet, eine Beratung beim Fachmann ist vorher dringend zu empfehlen. Auch der Gang zum Arzt könnte wichtige Erkenntnisse bringen. Vielleicht liefert schon eine Hormontherapie dauerhaften Erfolg. Außerdem kann die Haut auf relevante Eigenschaften untersucht werden.