Störende Härchen auf Beinen, Gesicht oder Intimbereich: Dieses Problem
kennt fast jede Frau. Die dauerhafte Haarentfernung per Laser oder
Pulslicht befreit nicht nur von dem kleinen Schönheitsfehler, sondern
erübrigt in der weiteren Zukunft auch lästiges Rasieren oder
schmerzhafte Wachsanwendungen. Bei der dauerhaften Haarentfernung
werden die Haare nicht wie beim Rasieren gekürzt oder wie bei
Enthaarungscremes aus der Haarwurzel gelöst, sondern der Laser verödet
mit einem kurzen Impuls die unter der Haut liegenden Haarwurzeln. Diese
Methode der dauerhaften Haarentfernung durch Laserlicht-Impulse sollte
nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden.
Körperhaare wachsen in unterschiedlichen Zyklen und sind je nach
Körperregion und Haarfarbe unterschiedlich stark und fest. Deshalb sind
für die dauerhafte Haarentfernung per Laser mehrere Sitzungen bei einem
auf Haarentfernung spezialisierten Kosmetikstudio notwendig, um den
störenden Haarwuchs einzudämmen. Die Laserbehandlung mit Lichtimpulsen
schont die um Haarwurzel und Haarschaft befindliche Haut und ist
weitgehend schmerzfrei. Im Durchschnitt genügen drei bis sechs
Behandlungseinheiten, damit der Traum von einer dauerhaft glatten,
streichelzarten Haut wahr wird.
Vor der eigentlichen Behandlung sollte allerdings ein ausführliches
Beratungsgespräch erfolgen. In diesem Gespräch sollte geklärt werden,
ob der Kunde unter Allergien leidet oder Medikamente einnehmen muss;
zudem sollte sachlich auf die Vor- und Nachteile der dauerhaften
Haarentfernung hingewiesen werden. Viele seriöse Studios bieten
überdies eine Testbehandlung mit dem Laserpulslicht an. Erst danach
entscheidet der Kunde sich endgültig für oder gegen eine dauerhafte
Haarentfernung. Eine richtige Vorbereitung ist empfehlenswert. So
sollte in den Wochen vor der Lasertherapie ausreichend Wasser – am
besten zwei Liter pro Tag – getrunken werden; außerdem dürfen keine
Körperhaare mehr mit Wachs oder einem Epiliergerät entfernt werden.
Rasieren hingegen beeinträchtigt das Behandlungsergebnis nicht. Während
der Behandlung trägt der Kunde eine Schutzbrille und die zu
bearbeitende Hautregion wird mit einem Gel eingestrichen, bevor die
Lichtimpulse eingesetzt werden. Dabei ist allenfalls ein Kribbeln oder
ein Hitzeimpuls zu spüren, der je nach Farbe und Stärke der Haare
variiert und zu einer leichten Rötung der Haut führen kann. Ein wenig
Geduld sollte der Kunde mitbringen: Bei der dauerhaften Haarentfernung
auf den Beinen muss zum Beispiel mit 20 bis 30 Minuten je Behandlung
gerechnet werden. Anschließend werden die betroffenen Hautstellen
gekühlt.
Neben der dauerhaften Haarentfernung mit Hilfe von Laser-Impulslicht
existieren auch noch alternative Methoden zur Haarentfernung, die aber
häufig nicht zum gewünschten Erfolg führen. Bei der Haarentfernung mit
im Handel erhältlichen Epiliergeräten wird das Haar zwar samt Wurzel
ausgerissen; beides wächst aber nach einiger Zeit wieder nach. Das
mechanische Auszupfen der Haare mit einer Pinzette ist sehr schmerzhaft
und zeitaufwändig; auch hier wachsen die Haare nach einigen Wochen
nach. Haarentfernung mit Hilfe von Kalt- oder Heißwachs liefert
ähnliche Ergebnisse wie das Epilieren und kann überdies Hautreaktionen
wie entzündete Haarwurzeln oder juckende Pusteln auslösen.



